Gepard (Acinonyx jubatus)

Säugetiere, Familie Katzen, Gefährdung: gefährdet

Aktualisiert am . Mit 14 Quellen. So entstehen unsere Tierprofile

Gepard
Der Gepard (Acinonyx jubatus) in seinem typischen Lebensraum (KI Generiert)

Der Gepard in Kürze

Der Gepard (Acinonyx jubatus) ist eine schlanke, hochbeinige Katze aus der Familie der Katzen. Er lebt in Savannen, Busch- und Grasland sowie Halbwüsten Afrikas, dazu in einem kleinen Rest im Iran. Besonders ist seine Geschwindigkeit: Im Sprint erreicht er bis 114 km/h, kein Landtier ist schneller. Die IUCN stuft ihn als gefährdet ein.1211

Steckbrief: Gepard

Kopf-Rumpf-Länge112 bis 150 cm2
Schwanzlänge60 bis 84 cm23
Schulterhöhe67 bis 94 cm2
Gewicht21 bis 72 kg, Männchen etwas schwerer als Weibchen2
Höchstgeschwindigkeitgemessen bis 114 km/h, bei der Jagd meist 80 bis 100 km/h11
Lebenserwartung WildnisWeibchen meist 6 bis 7 Jahre, Männchen in Koalitionen etwa 8 Jahre7
Lebenserwartung Zooim Mittel (Median) 12,1 Jahre, höchstens 20,5 Jahre712
Nahrungkleine und mittelgroße Huftiere unter 40 kg, vor allem Gazellen und Impalas256
Aktivitättagaktiv, jagt vor allem von 7 bis 10 Uhr und von 16 bis 19 Uhr5
LebensweiseWeibchen allein mit ihren Jungen, Männchen allein oder in kleinen Gruppen (Koalitionen)511
Heimisch in (19 Ländern)Algerien, Angola, Äthiopien, Benin, Botsuana, Burkina Faso, Iran, Kenia, Mali, Mosambik, Namibia, Niger, Sambia, Simbabwe, Südafrika, Tansania, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik1
Vorkommen unsicherÄgypten (vielleicht ausgestorben), Dschibuti (vielleicht noch vorhanden), Eritrea (vielleicht ausgestorben), Libyen (vielleicht noch vorhanden), Marokko (vielleicht ausgestorben), Somalia (vielleicht ausgestorben), Sudan (vielleicht ausgestorben), Südsudan (vielleicht ausgestorben), Togo (vielleicht ausgestorben), Westsahara (vielleicht ausgestorben)1
Ausgestorben in (28 Ländern)Afghanistan, Burundi, Demokratische Republik Kongo, Elfenbeinküste, Eswatini, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Indien, Irak, Israel, Jordanien, Kamerun, Kasachstan, Kuwait, Malawi, Mauretanien, Nigeria, Pakistan, Ruanda, Saudi-Arabien, Senegal, Sierra Leone, Syrien, Tadschikistan, Tunesien, Turkmenistan, Usbekistan1
Gefährdung

gefährdet (VU) laut Roter Liste der IUCN, Stand 2021, Bestand abnehmend1

  1. LC
  2. NT
  3. VU (aktuelle Einstufung)
  4. EN
  5. CR
  6. EW
  7. EX

Wie sieht der Gepard aus?

Der Gepard ist eine schlanke Katze mit langen Beinen, kleinem Kopf und langem Schwanz. Sein kurzes Fell ist blassgelb bis hellbraun und dicht mit kleinen, vollen schwarzen Flecken besetzt. Der Bauch ist weiß. Typisch sind die schwarzen Tränenstreifen vom inneren Augenwinkel bis zum Mundwinkel. Er misst 112 bis 150 cm Kopf-Rumpf-Länge und wiegt 21 bis 72 kg.2311

Der Schwanz ist 60 bis 84 cm lang. Zum Ende hin trägt er schwarze und weiße Ringe, die Spitze ist meist weiß. Die Schulterhöhe liegt zwischen 67 und 94 cm. Männchen sind etwas größer als Weibchen. Ohrrückseiten, Nase und Lippen sind schwarz. Ihr Muster ist bei jedem Tier anders.2310

Viele Merkmale dienen dem Sprint. Die Beine sind im Verhältnis länger als bei anderen Großkatzen. Die biegsame Wirbelsäule verlängert die Schritte. Lunge, Bronchien, Herz, Leber, Nebennieren und Nasenöffnungen sind vergrößert. Die Brust ist tief und schmal.311

Die Krallen sind stumpf und leicht gebogen. Sie lassen sich kaum einziehen, eine schützende Hautfalte wie bei anderen Katzen fehlt. Die Ballen der Vorderpfoten sind hart und tragen Längsrillen. Krallen und Ballen geben beim Sprint zusätzlichen Halt. Der lange Schwanz dient bei schnellen Wendungen als Steuer.2311

Eine seltene Farbform ist der Königsgepard. Bei ihm fließen die Flecken zu großen Flecken und dicken Streifen entlang des Rückens zusammen. Ursache ist ein rezessives Gen, also ein Erbmerkmal, das nur wirkt, wenn beide Eltern es weitergeben. Königsgeparde kommen in und um Simbabwe vor. Normal gefleckte Junge und Königsgeparde können im selben Wurf liegen.3

Wo lebt der Gepard?

Der Gepard lebt heute vor allem im Osten und Süden Afrikas, dazu in kleinen Beständen in Nord- und Westafrika sowie im Iran. Laut Roter Liste kommt er sicher noch in 19 Ländern vor. Er bewohnt Savannen, Busch- und Grasland, Halbwüsten und Wüsten, auch felsiges Bergland. Er steigt bis in 4.000 m Höhe.11011

In zehn weiteren Ländern ist unklar, ob es dort noch Geparde gibt, etwa in Ägypten, Marokko, Somalia und dem Sudan. In 28 Ländern Afrikas und Asiens ist der Gepard ausgestorben, darunter Indien, Pakistan, Saudi-Arabien und Nigeria.1 Insgesamt besiedelt er weniger als 9 Prozent seines früheren Gebiets.13

Früher reichte das Verbreitungsgebiet von Palästina und der Arabischen Halbinsel bis Tadschikistan und Zentralindien. Dazu kam fast ganz Afrika außer dem Regenwald und dem Inneren der Sahara.2 In Indien wurde der Gepard 1952 für ausgestorben erklärt. Die letzten Sichtungen in Israel stammen von 1956, in Ägypten von 1997.8

Hochburgen sind Kenia, Tansania, Namibia und Botsuana.10 Namibia hatte Mitte der 1990er Jahre mit etwa 2.500 Tieren den größten frei lebenden Bestand. Über 95 Prozent davon lebten außerhalb von Schutzgebieten.8

Im Iran lebt der Asiatische Gepard nur noch in einigen Provinzen, etwa Chorasan, Semnan, Yazd und Kerman. Er erträgt dort im Jahreslauf Temperaturen von unter 0 bis 45 °C.4

Geparde mögen halboffenes Land mit etwas Deckung durch Büsche, mittelhohes Gras und Bäume. Ganz offene Flächen ohne Deckung erschweren die Jagd. Mit trockenen Gebieten kommen sie gut zurecht.4

Seit 2022 versucht Indien, den Gepard wieder anzusiedeln. Im September 2022 kamen acht Geparde aus Namibia in den Kuno-Nationalpark im Bundesstaat Madhya Pradesh.13 Die Länderliste der Roten Liste beruht auf einer Bewertung von 2021 und führt Indien deshalb noch als ausgestorben.1

Wo der Gepard beobachtet wird

Weltkarte: Gebiete, in denen der Gepard seit 2000 beobachtet und gemeldet wurde. Dunklere Waben bedeuten mehr Meldungen.
Die Karte zeigt Meldungen von Beobachtungen aus den Jahren 2000-2026, nicht die Größe der Bestände. In Europa und Nordamerika melden mehr Menschen ihre Funde als anderswo. Daten: GBIF.org (8.890 Meldungen, abgerufen am 4.11.2026). Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende, © OpenMapTiles.

Länder mit den meisten Meldungen

  • Südafrika5.710
  • Kenia1.337
  • Tansania1.001
  • Namibia280
  • Botsuana196
  • Simbabwe41

Was frisst der Gepard?

Der Gepard frisst vor allem kleine und mittelgroße Huftiere. Häufigste Beute sind Gazellen und Impalas, in Ostafrika besonders die Thomson-Gazelle. Meist jagt er Tiere unter 40 kg, dazu Jungtiere größerer Huftiere. Ist andere Beute knapp, nimmt er auch Hasen und Vögel.256

Welche Beute überwiegt, hängt vom Gebiet ab. Anteile an der Nahrung in einigen Gebieten:6

GebietWichtigste Beute
Serengeti (Tansania)Thomson-Gazelle 56 bis 89 Prozent
Masai Mara (Kenia)Thomson-Gazelle 41,7 Prozent, Impala 32,3 Prozent
KalahariSpringbock 86,9 Prozent
Krüger-Nationalpark (Südafrika)Impala 65 Prozent
Kafue-Nationalpark (Sambia)Puku 45,5 Prozent

Der Gepard schleicht sich bis auf etwa 50 bis 100 m an und startet dann den Sprint. Eine Hetzjagd dauert meist etwa 20 Sekunden und selten länger als eine Minute. Er muss die Beute innerhalb von 200 bis 300 m einholen. Sonst heizt sich sein Körper zu stark auf.51011

Zum Jagderfolg gibt es unterschiedliche Angaben. Zwei Quellen nennen etwa die Hälfte erfolgreicher Jagden, bei Kitzen fast alle. Eine andere schreibt, dass die meisten Jagden scheitern.2510

Mit den Vorderpfoten bringt der Gepard das Tier zu Fall. Dann packt er es an der Kehle und erstickt es. Zuerst frisst er die großen Muskeln an Beinen, Rücken und Hals. Haut und Knochen lässt er meist liegen. Auf einmal kann ein Gepard bis 14 kg fressen.26

Der Gepard frisst schnell, denn stärkere Raubtiere nehmen ihm oft die Beute ab. Das tun vor allem Löwen und Tüpfelhyänen, aber auch Leoparden, Paviane, Schakale und Geier. Nach einer Schätzung verliert er so etwa die Hälfte seiner Beute.2510

Wie lebt der Gepard?

Der Gepard ist tagaktiv. Er jagt vor allem morgens zwischen 7 und 10 Uhr und nachmittags zwischen 16 und 19 Uhr, mittags ruht er. Weibchen leben allein mit ihren Jungen. Männchen leben allein oder in kleinen Gruppen, den Koalitionen, oft aus Brüdern. Männchen und Weibchen treffen sich fast nur zur Paarung.511

Eine Koalition besteht meist aus zwei oder drei Männchen. Sie bleiben oft ein Leben lang zusammen, jagen gemeinsam und verteidigen ein Revier. Dieses überlappt mit den Streifgebieten mehrerer Weibchen. Auch fremde Männchen können sich anschließen, werden anfangs aber oft angegriffen. Größere Koalitionen setzen sich im Streit um Reviere eher durch.21011

Männchen mit Revier verteidigen in der Serengeti etwa 37 km², Weibchen nutzen dort Streifgebiete von etwa 833 km². Männchen ohne eigenes Revier ziehen umher. Sie durchstreifen Gebiete von etwa 777 km² und queren dabei die Reviere anderer Männchen. Ein einzelnes Männchen kann sich nur schwer ein Revier sichern.5

Weibchen verteidigen kein Revier. Ihre Streifgebiete überlappen, doch sie gehen sich meist aus dem Weg.2

Revierbesitzer markieren mit Urin, Kot und Kratzspuren. Geparde schnurren bei freundlichen Begegnungen und bei der Fellpflege. Zur Begrüßung zirpen sie. Ein Kontaktruf ist bis 2 km weit zu hören. Männchen, die von ihren Partnern getrennt sind, rufen bis zu 20 Minuten lang.25

Im Sprint ist kein Landtier schneller. Gemessen wurden bis 114 km/h, bei der Jagd sind es meist 80 bis 100 km/h.11 Von 0 auf 72 km/h beschleunigt der Gepard in 2,5 Sekunden. Ein Schritt ist bis 7 m lang, pro Sekunde macht er etwa vier davon.10 Das Tempo hält er nur einige hundert Meter durch, weil der Körper beim Rennen mehr Wärme bildet, als er abgeben kann.211

Wie pflanzt sich der Gepard fort?

Geparde haben keine feste Paarungszeit. Nach einer Tragzeit von 90 bis 98 Tagen bringt das Weibchen meist drei bis vier Junge zur Welt, in der Wildnis bis sechs, in Gefangenschaft bis acht. Die Jungen wiegen bei der Geburt 150 bis 350 g. Das Weibchen zieht sie allein auf. Mit etwa 18 Monaten verlassen sie die Mutter.2710

In der Serengeti finden die meisten Paarungen in der Regenzeit statt. Der Eisprung wird erst durch die Paarung ausgelöst.2

Die Jungen kommen an einem versteckten Platz im hohen Gras oder dichten Gebüsch zur Welt.11 Ihre Augen öffnen sich nach 4 bis 11 Tagen. Ab etwa 3 Wochen bewegen sie sich, das Versteck verlassen sie erst mit etwa 6 Wochen.7 Auf dem Rücken tragen sie eine Mähne aus langen, grauen bis blauschwarzen Haaren.3 Sie tarnt die Jungen vermutlich und schützt sie vor Hitze am Tag und Kälte in der Nacht.11

In den ersten zwei Monaten trinken die Jungen nur Milch. Mit etwa 9 Wochen fressen sie das erste Fleisch, mit etwa 16 Wochen hören sie auf zu saugen.7 Mit etwa 6 Monaten bringt die Mutter lebende Beute mit.10

Wenn die Mutter geht, bleiben die Geschwister noch etwa 6 Monate zusammen. Die Weibchen gehen meist zuerst.7 Junge Weibchen bleiben oft in der Nähe der Mutter. Junge Männchen wandern mehrere hundert Kilometer weit.11

Weibchen sind mit etwa 21 bis 22 Monaten geschlechtsreif, Männchen mit 2,5 bis 3 Jahren. Zwischen zwei Würfen liegen im Schnitt 15 bis 19 Monate. Beide Geschlechter pflanzen sich bis etwa zum 14. Lebensjahr fort.7

Die Jungen sterben häufiger als bei jeder anderen Katze, die nicht vom Menschen gejagt wird.2 In der Serengeti sterben etwa 90 Prozent vor dem dritten Lebensmonat.10 Löwen und Hyänen töten bis zu 70 Prozent der Jungen, bevor sie selbständig sind.5

Ist der Gepard gefährdet?

Ja. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft den Gepard auf ihrer Roten Liste als gefährdet (Vulnerable) ein. Die Bewertung stammt vom Mai 2021, eine berichtigte Fassung erschien 2024. Es gibt nur noch etwa 6.517 erwachsene Geparde, der Bestand nimmt ab. Hauptgründe sind Lebensraumverlust, Konflikte mit Viehhaltern und schwindende Beute.18

Die Rote Liste bewertet den Bestand als stark zersplittert.1 Um 1900 lebten in Afrika und Asien noch etwa 100.000 Geparde, 1975 in Afrika südlich der Sahara etwa 15.000.8

Besonders bedroht ist der Asiatische Gepard im Iran. Er gilt als vom Aussterben bedroht.10 Für 1998 schätzten Fachleute 40 bis 200 Tiere. Die Unterart im Nordosten Afrikas stuft die IUCN seit 2022 als stark gefährdet ein.8

Die wichtigsten Bedrohungen sind:

  • Konflikte mit Viehhaltern: Farmer fangen oder töten Geparde, weil sie um ihr Vieh fürchten.28
  • Verlust und Zerschneidung von Lebensraum durch Landwirtschaft.8
  • Rückgang der Beutetiere.8
  • Drahtschlingen, die Wilderer für Buschfleisch auslegen.8
  • Illegaler Handel mit Wildtieren.13
  • Geringe genetische Vielfalt, die anfälliger für Krankheiten machen kann.213

Der Gepard steht in Anhang I des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES). Der Handel ist damit stark eingeschränkt. Ausnahmen gelten für Quoten bei der Ausfuhr lebender Tiere und für Jagdtrophäen, etwa aus Namibia, Simbabwe und Botsuana.28

Wie ist der Gepard verwandt?

Der Gepard gehört zur Familie der Katzen und dort zur Gattung Acinonyx. Seine nächsten Verwandten sind der Puma und der Jaguarundi aus Amerika. Die drei hatten vor etwa 5 Millionen Jahren in Nordamerika einen gemeinsamen Vorfahren. Schreber beschrieb den Gepard 1775 unter dem Namen Felis jubata.914

Wie viele Unterarten es gibt, ist umstritten. Eine Erbgut-Studie von 2011 unterschied fünf. Eine Überprüfung der Katzenexperten der IUCN von 2017 erkennt vier an:9

  • Acinonyx jubatus jubatus: südliches und östliches Afrika.
  • Acinonyx jubatus hecki: Westafrika.
  • Acinonyx jubatus soemmeringii: Nordostafrika.
  • Acinonyx jubatus venaticus: Asiatischer Gepard, früher von Nordafrika bis Indien, heute nur noch im Iran.

Asiatische und afrikanische Geparde trennten sich vor etwa 32.000 bis 67.000 Jahren. Lange hieß es, der Bestand sei vor etwa 10.000 Jahren, am Ende der letzten Eiszeit, stark geschrumpft und deshalb genetisch verarmt. Eine Studie von 2011 fand aber mehr genetische Vielfalt als angenommen.9

Der englische Name cheetah geht auf das indische Wort chita zurück, es bedeutet etwa der Gefleckte. Der Artname jubatus bezieht sich auf die lange Rückenmähne der Jungen.9

Gepard und Mensch

Im alten Ägypten, in Sumer und in Assyrien wurden Geparde für die Jagd halb gezähmt. Insgesamt setzten Menschen sie etwa 4.300 Jahre lang als Jagdhelfer ein. Später hielten auch Herrscher in Europa und Indien Jagdgeparde.2

Heute bringen Geparde Einnahmen durch Safaritourismus. In Namibia und anderen Teilen des südlichen Afrikas gelten sie bei Viehhaltern als Schädlinge und werden verfolgt.2

Wie groß ist der Gepard im Vergleich?

Gepard: bis 1,5 m (Kopf-Rumpf-Länge)2

Erwachsener Mensch (rund 1,75 m)

Beide Balken im selben Maßstab.

Mit welchen Tieren der Gepard verwechselt wird

  • Leopard

    Der Gepard hat einfache, volle schwarze Flecken und schwarze Tränenstreifen vom Auge bis zum Mund. Er ist schlanker und hochbeiniger.

Häufige Fragen und Antworten: Gepard

Wie schnell ist ein Gepard?

Gemessen wurden bis 114 km/h. Bei der Jagd läuft er meist 80 bis 100 km/h, aber nur über einige hundert Meter.11

Wie alt wird ein Gepard?

In der Wildnis werden Weibchen meist 6 bis 7 Jahre alt, Männchen in Koalitionen etwa 8 Jahre. Im Zoo liegt das mittlere Alter bei 12,1 Jahren, das Höchstalter bei 20,5 Jahren.712

Wie viele Geparde gibt es noch?

Die Rote Liste nennt etwa 6.517 erwachsene Geparde in freier Wildbahn. Der Bestand nimmt ab.1

Kann ein Gepard seine Krallen einziehen?

Nur wenig. Die stumpfen Krallen haben keine schützende Hautfalte und geben beim Sprint Halt.211

Wie viele Junge bekommt ein Gepard?

Meist drei bis vier. In der Wildnis sind es bis zu sechs, in Gefangenschaft bis zu acht.27

Gibt es Geparde in Asien?

Ja, aber nur noch wenige im Iran. In Indien werden seit 2022 Geparde aus Afrika wieder angesiedelt.113

Quellen

  1. 1.IUCN (Durant, S.M., Groom, R., Ipavec, A., Mitchell, N. & Khalatbari, L.) (2024): Acinonyx jubatus (amended version of 2023 assessment). The IUCN Red List of Threatened Species 2024: e.T219A259025524
  2. 2.Animal Diversity Web, University of Michigan Museum of Zoology (2013): Acinonyx jubatus (cheetah)
  3. 3.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Cheetah Fact Sheet: Physical Characteristics
  4. 4.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Cheetah Fact Sheet: Distribution & Habitat
  5. 5.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Cheetah Fact Sheet: Behavior & Ecology
  6. 6.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Cheetah Fact Sheet: Diet & Feeding
  7. 7.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Cheetah Fact Sheet: Reproduction & Development
  8. 8.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library (2026): Cheetah Fact Sheet: Population & Conservation Status
  9. 9.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Cheetah Fact Sheet: Taxonomy & History
  10. 10.Smithsonian's National Zoo & Conservation Biology Institute: Cheetah
  11. 11.Encyclopaedia Britannica: Cheetah
  12. 12.Human Ageing Genomic Resources (AnAge): AnAge entry for Acinonyx jubatus
  13. 13.Cheetah Conservation Fund (2022): Cheetah Conservation Fund and Namibian government send eight cheetahs to India
  14. 14.Global Biodiversity Information Facility (GBIF): Acinonyx jubatus (Schreber, 1775), GBIF Backbone Taxonomy

Aktualisiert am 5. November 2026