Wie sieht der Gepard aus?
Der Gepard ist eine schlanke Katze mit langen Beinen, kleinem Kopf und langem Schwanz. Sein kurzes Fell ist blassgelb bis hellbraun und dicht mit kleinen, vollen schwarzen Flecken besetzt. Der Bauch ist weiß. Typisch sind die schwarzen Tränenstreifen vom inneren Augenwinkel bis zum Mundwinkel. Er misst 112 bis 150 cm Kopf-Rumpf-Länge und wiegt 21 bis 72 kg.2311
Der Schwanz ist 60 bis 84 cm lang. Zum Ende hin trägt er schwarze und weiße Ringe, die Spitze ist meist weiß. Die Schulterhöhe liegt zwischen 67 und 94 cm. Männchen sind etwas größer als Weibchen. Ohrrückseiten, Nase und Lippen sind schwarz. Ihr Muster ist bei jedem Tier anders.2310
Viele Merkmale dienen dem Sprint. Die Beine sind im Verhältnis länger als bei anderen Großkatzen. Die biegsame Wirbelsäule verlängert die Schritte. Lunge, Bronchien, Herz, Leber, Nebennieren und Nasenöffnungen sind vergrößert. Die Brust ist tief und schmal.311
Die Krallen sind stumpf und leicht gebogen. Sie lassen sich kaum einziehen, eine schützende Hautfalte wie bei anderen Katzen fehlt. Die Ballen der Vorderpfoten sind hart und tragen Längsrillen. Krallen und Ballen geben beim Sprint zusätzlichen Halt. Der lange Schwanz dient bei schnellen Wendungen als Steuer.2311
Eine seltene Farbform ist der Königsgepard. Bei ihm fließen die Flecken zu großen Flecken und dicken Streifen entlang des Rückens zusammen. Ursache ist ein rezessives Gen, also ein Erbmerkmal, das nur wirkt, wenn beide Eltern es weitergeben. Königsgeparde kommen in und um Simbabwe vor. Normal gefleckte Junge und Königsgeparde können im selben Wurf liegen.3







